Tagespalaver

Heute ist Tag X. Der Tag, an dem unsere werten Mitbürger entscheiden, wer für die nächsten Jahre das Szepter führt. Mir ist das im Grunde egal. Denn ob der Sieger M oder G heißt, die Entscheidungen, die diese dann treffen werden,  sind allemal nicht zu befürworten. Für mich bedeutet das: in der Höhle verkriechen und alle Nachrichtensendungen blockieren.  Und hoffen, dass ich von dem politischem Müll weitestgehend verschont bleibe. Zumindest gibt es noch einige Mensch, zu wenige, die es verstanden haben, ich darf mal zitieren:

Politisch wird sich an den Verhältnissen nichts ändern. Wer nun mit wem von den großen 4 ins Koalitonsbett springt, spielt keine Rolle. Um es mit Pispers zu sagen: Scheiße in verschiedenen Geschmacksrichtungen bleibt trotzdem Scheiße. Im Endeffekt sind alles Marionetten der Lobbyisten. Leider verstehen das zuwenige und wählen jedes Mal aufs neue den selben Murks.

Und mich weiter in der Schönschrift üben. Habe ich die letzten Tage sträflich vernachlässigt. Wird wieder Zeit dafür. Aber tatsächlich gestern auf dem Friedhofsspaziergang hatte ich dann doch einen Grabstein entdeckt (es wird garantiert mehrere geben), der diese Schriftart verwendet hatte. Es sieht genial aus! Verwitterter Grabstein, alt-englische Schreibweise und viel Grün drumherum. Sehr schöne Kombination aus Leben und Tot, Vergänglichkeit und Vergangenheit.
Außerdem werde ich mal versuchen, eine Vorlage für die altdeutsche Schreibschrift zu finden, die ist noch verschnörkelter und geschwungener.

Und nun zum Brüller des Tages: Mit Spannung einen Thread im Forum verfolgt, von Anfang bis Ende, in dem es um die Frage geht, wieviel Platz muss zwischen Auto und Hauswand sein, wieviel darf der Mieter da erdulden? Ich glaube, meine Antwort wird in die Richtung gehen: Kommt mal in eine Großstadt wie Hamburg. Hier beschwert sich niemand, wenn da zu wenig Platz zwischen Hauswand und parkendem Auto ist. Hier beschweren sich alle, wenn der parkende Wagen zuviel Platz läßt! Es könnten ja zwei Parkplätze mehr sein! Leute, Leute, Leute. Wieviel Parkraum steht einer Person zu. Wieviel Platz steht einem Menschen generell zu? Letzten Endes ist dies sowieso eine Frage des Geldes. Wer kann sich wieviel Platz leisten. Und am besten mit einem Maßband alles nachkontrollieren. Täglich. Man kann sich auch Probleme selbst erschaffen, in dem man sich über solche Nichtigkeiten aufregt. Zum Brüllen. Interessant auch die anschließende Diskussion. Meine einzige Meinung dazu: Mit einem Bulldozer alle parkenden Autos auf einen Berg zusammen schieben und die freigewordene Fläche mit Bäumen bepflanzen. Gibt eh zuviele Autos auf der Welt. Und zuviele Menschen.

Und da wir durch die gestrige Open Air – Latscherei sowie gerade etwas sprituell angehaucht sind, hier der passende Ohrwurm dazu: Projekt Pitchwork mit “Temper of Poseidon”

Jeder kehre vor der eigenen Tür, und die Welt ist sauber.

Unter allem Diebesgesindel sind die Narren die schlimmsten, sie rauben euch beides, Zeit und Stimmung.

Republiken hab ich gesehn, und das ist die beste, die dem regierenden Teil Lasten, nicht Vorteil gewährt. Alle

(Johann Wolfgang von Goethe)

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