Ich kenne ein Wort …

Ich kenne ein wundervolles Wort mit einer eben solchen Bedeutung. Ein gutes Wort, ein perfektes Wort. Allerdings auch ein Wort, das ich viel zu wenig hören darf, hören kann. Ein Wort, das im Alltag viel zu wenig benutzt wird. Ein Wort, dem viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Gut, mir wird auch nichts geschenkt, schon gar keine Beachtung – zumindest wenn ich es nicht will. Aber dieses Wort sollte viel wichtiger werden, sogar gewichtiger. Und dieses Wort heißt:

Feierabend!

Ja, schon klar. Strebsam soll das Leben sein. Und erfolgreich. Und im optimalen Falle, gut für den Arbeitgeber, von einer 168-Stunden-Woche perfekt ausbalanciert und ausgefüllt sein. Aber nein, wir Menschen wollen Feierabend. Pünktlich. Gestern, heute und auch morgen. Schade, dass es sowas nur einmal am Tag gibt. Sollte es öfters geben. Aber zum Thema öfters gibt es noch ein Wort, dass es öfters geben sollte:

Pause!

Wird natürlich im Optimalfall auch öfter genutzt, von dem Arbeitgeber natürlich absolut gehasst. Und dennoch ist es so unglaublich wichtig, für sich selbst. Ach, es gibt so viele Wörter aus dem Arbeitsleben, die immer mehr an Bedeutung verlieren. Mag auch ungewollt sein, aber sicherlich öfter gewollt, als zu denken gewagt. Ein Wagnis, diese Wörter öfter zu probieren. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Oder doch – an Erfahrung. Und da gibt es noch ein Wort, das Horrorwort für jeden Arbeitgeber, das Unwort schlechthin:

Urlaub!

Geht ja sowas von überhaupt nicht. wie können es sich die Arbeitnehmer erlauben, ja erdreisten, eine solche längerfristige Auszeit zu genehmigen. Wer hat das überhaupt genehmigt? Auf welcher Grundlage geschieht dies? Kommt jetzt bloß nicht mit Sozialleistungen. Die werden nämlich absolut überbewertet. Aber was wird da geblubbert? Urlaub ist doch schön und wichtig, wegen der Erholung. Naja, das kann schon so sehen, wer will. Wer nicht will – der macht eben Ferien. Oder Urlaub.

Ach, übrigens, ich mach jetzt erst mal Pause. Mahlzeit!

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3 Responses to Ich kenne ein Wort …

  1. KiSa sagt:

    Die drei schönsten Worte der Welt (dicht gefolgt von Bett)!

  2. transpiratane sagt:

    In meinem Job wird das Wort Feierabend durch “es gibt nichts mehr zu tun” ersetzt; Eine Pause gibt es selten, wenn dann eine Zwangspause, weil nix zu tun ist. Und Urlaub? Jetzt weiss ich wenigstens wie man es schreibt…..