Politisches Geschwafel I.

Und wieder sind wir, bin ich, bei den Diskussionen im Kreise der diskutierenden Bekannten angelangt. Denn gerade wenn es um Politik geht, so bleibt auf die Meckerei über das aktuelle Desaster, das so in Berlin gerade abläuft, meistens die Frage offen, was anders zu tun wäre. Was wir als Otto Normalbürger anders machen würden, wenn wir gewählt würden. Und genau in dem Bereich bleiben meist die spontanen Antworten aus, aber bei reiflicher Überlegung, wenn man Ruhe hat, fallen doch die einen oder anderen Antworten durchaus schon ein.

Zuerst wären da diverse Maßnahmen, um Einflussnahme auf und von Politikern zu beschränken, die zudem nicht ganz unsinnig sind und durchaus auch schon von anderen vorgeschlagen wurde (teilweise von den Piraten).

  • Abschaffung des Berufes “Berufspolitiker” – Jeder Politiker sollte nicht zu lange im amt bleiben, um nicht die Objektivität zu verlieren.
  • Offenlegung jeglicher finanzieller Aktivitäten jedes Politikers gegenüber einem staatlichen Gremium, wie es jeder Hartz4-Empfänger auch erdulden muss, um die Nachvollziehbarkeit der objektiven Tätigkeit zu gewährleisten.
  • Jeder Politiker hat ausschließlich für sein Mandat zu arbeiten, keine Nebeneinkünfte, keine ehrenamtliche Tätigkeiten, keine Parteiämter. Jeder Politiker hat ausschließlich für sein Mandat zu arbeiten, keine Nebeneinkünfte, keine ehrenamtliche Tätigkeiten, keine Parteiämter.
  • Fehlzeiten sind zu begründen, unentschuldigtes Fehlen wird mit Rauswurf geahndet – unehrenhafte Entlassung nennt man das bei der Bundeswehr. Eine Entschuldigung sind Krankheit und Tot. Ansonsten sind regelmäßige Arbeitszeiten und Urlaubszeiten einzuhalten.
  • Ebenso wäre ein 4wöchiges Betriebspraktikum von Vorteil, und zwar in handwerklichen Berufen, damit der Realitätsverlust sich in Grenzen hält. So bekommen unsere “Volksvertreter” einen wirklichen Eindruck, was an der Basis des Volkes so los ist.
  • Jeder Politiker dürfte maximal 2 Jahre im Amt bleiben und wäre erst nach einer Frist von mindestens 2 Jahren wieder wählbar.
  • Kein Politiker dürfte nach seiner Amtszeit in Gremien von Konzernen arbeiten, noch dürften Mitglieder solcher Gremien wählbar sein.
  • Jede Partei bekommt den gleichen Etat für den Wahlkampf. Damit würde die staatliche Wahlkampffinanzierung auf ein erträgliches Maß gestutzt, Spenden der Wirtschaft dafür ausgeschlossen.

Damit wäre eine direkte Einflussnahme der Wirtschaft auf die Politik zwar nicht komplett ausgeschlossen, aber immerhin massiv eingeschränkt. Und schon ließe sich eine Art von Unvorgenommenheit erkennen.

Weiterhin wäre eine direkte Wahl gewisser Posten durch das Volk vonnöten. So dürften Minister, Kanzler und Präsident durch eine direkte Wahl erst ernannt werden – das würde ein Postengeschacher verhindern, wie es zur Zeit gang- und gäbe ist. Und um das Ganze zu krönen, sollte der Minister eines Bereiches auch seine Ausbildung in dem Bereich abgeschlossen haben. Im Moment sind viele Politiker mit einem Examen im Bereich Jura im Amt. Doch wer Ahnung von Gesetzen hat, hat nicht unbedingt Ahnung von der Wirtschaft – zum Beispiel. So wäre nur ein Banker als Finanzminister wählbar, während eine Familienministerin schon aus dem Bereich Soziales kommen sollte. Warum sollen nur die Untergebenen des Ministers Ahnung von dem Bereich haben und der Minister die Ausarbeitungen derjenigen nur absegnen und durchsetzen? Das macht keinen Sinn. Ich kann, um es mal aus der Sichtweise aus der Privatwirtschaft zu betrachten, als Fliesenlegermeister nicht den Küchenchef mimen, selbst nicht im bürokratischen Bereich. Auch wenn der Fliesenleger durchaus ein passabler Hobbykoch sein mag, so gehört doch schon ein wenig mehr dazu.

Und zur Krönung sollten Volksabstimmungen für wichtige Entscheidungen, das ganze Volk betreffend, durchgeführt werden. Wie zum Beispiel der Beitritt zur EU, zur Nato, zum Euro. Das sind Entscheidungen, die nicht nur einzelne Personen stellvertretend treffen können und dürfen. Ebenso wie der TTIP-Vertrag. Auch wenn die Politiker glauben mögen, das Volk hat keine Ahnung von solchen Dingen – wir sind nicht ganz so dumm, wie sie wahrscheinlich denken.

Das wäre schon mal ein Anfang für die Art von Demokratie, wie ich persönlich sie mir schon vorstelle und wie sie durchaus funktionieren könnte. Und wie sie auch gerecht wäre.

Die Art der Maßnahmen, die man treffen sollte, um die gegenwärtigen Missstände zu beenden, sind schon spezieller Natur. Auch wenn man als einfacher Bürger nicht mit jeder Maßnahme einverstanden ist, wäre eine komplette Offenlegung über die Medien gegeben, so wäre das eine Art von Information, mit der man arbeiten kann, ohne seine Freizeit zu opfern, um sich Gesetzestexte umständlich raus zu suchen und zu übersetzen. Wer weiß denn schon, dass die Gesetze, die verabschiedet wurden, im Bundesanzeiger einzusehen sind? Wo wird die Veröffentlichung bekannt gegeben, welche Medien haben dies schon einmal erwähnt? (https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet)

Wer hat schon heutzutage die Zeit, bei oft schon 2 Jobs, die man braucht, um über die Runden zu kommen, sich zu informieren? Selbst selbsternannte Allwissende wissen nicht alles. Um so wichtiger ist es, die Informationen, die flüchtig aufgeschnappt werden, sich einzuverleiben und damit später zu agieren. Wissen ausbauen. Aber das nur nebenbei am Rande erwähnt.

Das sollte für das Erste erst einmal reichen. Detailliertere Anwandlungen dann, wenn ein Fallbeispiel spontan sich zur Verfügung stellt. Eine Diskussion dazu ist übrigens immer willkommen. Übrigens eignen sich solche Diskussionen nicht für Chats, in denen ich es grundsätzlich ablehne, über solche Dinge zu schwadronieren. Gesagtes ist leichter zu verarbeiten, als im Satzbau in einem Chat, in dem man schnell reagieren muss – und das ungeübt im 3-Finger-Suchsystem.

Ansätze zu diesem Eintrag gab es schon einmal, siehe hier.

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17 Responses to Politisches Geschwafel I.

  1. fritz mayer sagt:

    Ich würde HartzIv abschaffen, die 30 h Woche und die Rente mit 60 einführen, der GRV die vom Staat gestohlenen 700Mrd € (Fremdleistungen) zurück geben und CDSU, SPD, Gruene als verfassungsfeindliche Organisationen verbieten und deren Vorstände wegen Hochverrats vor Gericht stellen. Erst mal.

  2. Christian sagt:

    Ich habe dir im Chat schon mal gesagt, dass meiner Meinung nach ein Minister nicht die fachlich bezogene Kompetenz braucht, sondern Führungsqualitäten. Der Minister erarbeitet keine Lösungen sondern vertritt die vom Stab erarbeiteten Lösungen vor der Öffentlichkeit und vor allem sorgt er durch Gespräche mit anderen Resorts das zum Beispiel das Projekt bezahlt werden kann.
    Da ist es manchmal besser jemand zu haben, der mehr diplomatisches Gespür hat, als Fachwissen.
    Der Vergleich mit dem Fliesenleger und dem Koch hinkt. Das ist vielleicht für ein Mittelständiges Unternehmen sinnvoll, aber schon in Großkonzernen nicht mehr durchführbar.
    Studiengänge wie Management gibt es nicht umsonst, sondern weil es ab einer gewissen Firmengröße nicht mehr um spezielles Fachwissen bis in kleinste Details geht, vielmehr ist Führung, Wirtschaft und Verkauf viel entscheidender. Denke das kann man mit einem Ministerium in etwa vergleichen.
    Sicher ist ein Großer Wasserkopf meist unangenehm, vor allem für den kleinen Angestellten, aber die Erfahrung zeigt das bestimmte Führungspositionen durchaus Sinn machen und die geführten Teams bei 10 Mann liegen sollten. Das ganze lässt sich meiner Meinung nach 1 zu 1 auf die Politik übertragen.
    Und der Erfolg gibt unserem Land recht.

    Geht es uns schlecht? Viele sagen ja.
    Doch sucht man den direkten Vergleich, geht es uns sehr sehr gut. Jetzt kommen wieder Stimmen das es doch aber auch besser gehen könnte. Sicher doch ist das Schlaraffenland einfach nicht bezahlbar.

    Werden wir schlecht regiert?
    Viele Menschen tun mittlerweile so, als ob sich ein Land wie Deutschland von alleine regieren könnte, und nehmen die Politiker nur war, wenn mal was (ihrer Meinung nach) “falsch” gelaufen ist.
    Da wird dann pauschale Kritik von “Unfähigkeit” oder “Korruption” angebracht, und alle klatschen, weil man es “Denen da Oben” mal so richtig zeigt.
    Doch die wenigsten Klatscher beschäftigen sich mit Hintergründen, warum wurde diese und jene Entscheidung getroffen? Ist die Musterlösung bezahlbar. Gibt es bei über 80 Millionen Bürgern die Musterlösung?

    Das bringt mich zu den Volksabstimmungen.
    Wer entscheidet was wichtige Sachen sind, die von allen getroffen werden sollten. gehen wir mal von 60 Millionen Wahlberechtigten aus. Das heißt 60 Millionen Meinungen und Interessen. Sicher oft überschneidet es sich. Was für einen total wichtig ist, ist für den anderen total nebensächlich.
    Volksentscheid, ist dem Wähler die Tragweite und die dadurch entstehenden Risiken bekannt?
    Wie sehr nimmt mediale Berichterstattung Einfluss?
    Ich habe immer ein wenig Bauchschmerzen, wie sagt man so schön, solange die Bild Zeitung die meistgelesene Zeitung in Deutschland ist, sind Volksentscheide gefährlich.
    Durch die ganze “Verschwörungstheorie” Berichterstattung im Internet kommt noch einmal ein ganz neuer Aspekt hinzu, auch das andere Länder bewusst Stimmung im Netz machen. Das sind alles Faktoren die dann mit einfließen. Da auch meist bei Herr Müller keine Zeit vorhanden ist, sich intensiv mit Wirtschaft, Sicherheitspolitik sowie Innenpolitik zu beschäftigen, besteht die Gefahr des Schnellschusses um es den da oben mal richtig zu zeigen. Man ist viel schneller dagegen als dafür.
    Ist ein heikles Thema da ich auf der einen Seite schon dafür wäre, doch wenn ich mir Leserkommentare in den großen Zeitungen anschaue, bin ich skeptisch ob das auf lange Sicht gut wäre.

    Und zu guter letzt.
    Bei der Bundeswehr gibt es den Begriff unehrenhaft entlassen nicht.

    • Dark Lord sagt:

      Deine Meinung – und das muss nicht heißen muss, das diese auch unbedingt richtig ist wie ich auch davon ausgehe, dass meine Meinung die nicht unbedingt die Richtige ist.

      Was die unehrenhafte Entlassung bei der Bundeswehr angeht, wo du dich ja soooooooo toll auskennst. 2 Sekunden, nicht einmal, gegoogelt und schon fündig geworden: Ausschnitt aus der Süddeutschen als Beispiel. Wenn man den Begriff weiter googelt, stößt man schon darauf, dass es keine unehrenhafte Entlassung gibt, da hast du wohl Recht. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist dieser bestand allerdings manifestiert und siehe Ausschnitt aus der Zeit – damit auch normal verwendet. Kein wunder, wenn die Medien irreführende Begriffe verwenden…

      Verschwörungstheorie – Berichterstattung. Ich hasse dieses Wort, weil damit gleichzeitig Vorurteile geschürt werden. Es gibt Leute, die haben aufgrund wissenschaftlicher Tatsachen bewiesen, das MH17 von de rUkraine abgeschossen wurde, ohne vorher mit dem Finger auf jemand zu zeigen, wie es unsere Politik schon nach einem Tag getan hat. Und Untersuchungsergebnisse unter Verschluss halten fördert nur Verschwörungstheorien oder wie ich sage: die Suche nach gegenteiligen Beweisen. Geh doch einmal davon aus, dass die Politiker nicht immer Recht haben oder die Wahrheit sagen.

      Wenn ich mir andererseits Leserkommentare ansehe, filtere ich schon raus, ob da nur Stimmung gemacht wird, Stammtischparolen gegröllt werden oder einfach Sinnvolles dabei ist. Punkt dabei ist doch, dass die Leute keinen Sinn darin sehen, sich bei denen aufzuregen, und das dürfte der größte Teil sein. Sieht man übrigens auch an der Wahlbeteiligung. Es sieht niemand mehr einen Sinn darin, sich zuwischen Scheisse und Scheisse entscheiden zu müssen. Aber das nur am Rande.

      Eine Patentlösung gibt es nicht. Und wenn ich sehe, dass über die Hälfte der Erwerbstätigen 2 Jobs beackern muss, nur um einigermassen über die Runden zu kommen, dann läßt sich wohl behaupten, dass es uns definitiv nicht gut geht. Immer mehr Altverträge bei den Arbeitnehmern laufen aus und dafür werden immer mehr zeitliche befristete Arbeitsverträge ausgestellt, Zeitarbeiter engagiert oder einfach das Lohnniveau abgesenkt. Komm mal raus aus deinem Büro uns sehe dich in der Realwirtschaft um. Selbst bei den Versicherungen wird an jeder Ecke gekürzt, andere Konzerne und auch mittelständische Betriebe müssen an jeder Ecke sparen. Und wo fängt das Sparen an? Beim Personal. Nicht so bei der Bundesregierung. Da gibts noch den Zuschlag auf den Zuschlag. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Klar, im Durchschnitt gehts uns gut. Aber geh mal auf die Strasse und sieh dir die Menschen an. Rede mit Leuten aus verschiedenen Branchen. Dann bekommst du ein ganz anderes Bild. Und wenn ich es an meinem Beispiel sehe: Als höher Angestellter Fachbereichsleiter komme ich gerade so mit dem Einkommen aus. Ohne Urlaub, ohne Reisen und nur mit Hilfe von 10-20 Überstunden pro Woche. Und da sagst du, uns geht es gut? Wach auf Junge, komme aus deinem Dornröschenschlaf. Mit ging es damals als Geselle gut, da konnte ich noch ohne Probleme jeden Monat 300 DM sparen und hab noch nicht einmal die Hälfte von dem verdient, was ich heute bekomme. Und nun schaffe ich es nicht einmal, jeden Monat 20 Euro zu sparen? Und du musst wissen, das sich meine Einkäufe auf maximal 40 Euro pro belaufen, da ich in der Firm umsonst essen kann. Und ein Viertel davon ist für die Katze. Nein, uns geht es schon lange nicht mehr gut. Ich empfehle in dem Punkt gern, sich einmal die Show von Volker Pispers anzusehen, der rechnet dir das wunderbar vor.

      Und wenn es um den Sachverstand von der Unterschicht geht, verweise ich immer wieder gern auf Island, in der es eine Spaßpartei verstanden hat, alles richtig zu machen, was die etablierte Politik versaut hat. Google hilft in dem Fall.

      • Christian sagt:

        Naja da muss ich wohl mal eine Vorschriftenänderung beantragen, wenn doch Die Süddeutsche das so in ihrem Blatt geschrieben hat.

      • Christian sagt:

        Warum hast du den Wissenschaftlichen MH17 Bericht nicht verlinkt, oder bin ich blöd und find ihn nicht?

        Zu dem Verdienst, auch ich bin als Kfz-Mechaniker mit 360 DM Lehrgeld ausgekommen, als Geselle mit 900 DM genauso. Aber demzufolge waren meine Ansprüche im Keller (kein Handy,Pc,Urlaub und und und) und Essen gab es bei Muttern.

        In meiner Familie, in der Nachbarschaft und im Freundeskreis kenne ich leider niemand mit Nebenjobs. Da kann ich wohl nicht mitreden.

        • Dark Lord sagt:

          Ein Beispiel wäre zu nennen für MH 17: http://www.anderweltonline.com/wissenschaft-und-technik/luftfahrt-2015/mh-17-abschuss-durch-ukrainische-su-25-ist-bewiesen/?fb_action_ids=1054199061262857&fb_action_types=og.likes

          In meiner Zeit als Geselle habe 1100 DM netto bekommen und mich mit diesem Taschengeld aus heutiger Sicht in einer Wohngemeinschaft selbst verpflegt, bin in den Urlaub gefahren und habe mir regelmäßig etwas geleistet, trotz Handy, PC und Internet. Nun, in meiner höheren Position schaffe ich das nur noch das Überleben durch Auszahlung der Mehrarbeit. Sehr verwirrend…

          • Christian sagt:

            Wenn das ein wissenschaftlicher Bericht ist bin ich raus und warte bis der offizielle Bericht irgendwann mal kommt.

          • Dark Lord sagt:

            Auf den bin ich ebenso gespannt …

          • Christian sagt:

            Ich denke das der Abschuss durch BUK Raketen von Pro russischen Separatisten durchgeführt wurde. Ist für mich jedenfalls am plausibelsten

            http://de.wikipedia.org/wiki/Malaysia-Airlines-Flug_17#Weitere_Indizien_und_Theorien_zur_Absturzursache

            Der Abschuss durch Kampfflugzeuge ist für mich einfach am unglaubwürdigsten,da

            1. pro russische Separatisten über keine “Luftwaffe” verfügten, warum sollten also ukrainische Abfangjäger ein Flugzeug abschießen, noch dazu ein Verkehrsflugzeug?

            Eher glaube ich an den Abschuss durch die Separatisten

            2. bereits vorher durch Boden Luftraketen aus der Ost-Ukraine Flugzeuge abgeschossen wurden.

            3. Funksprüche über einen Abschuss durch Separatisten

            4. Videos und Meldungen über besagte BUK Systeme

          • Dark Lord sagt:

            Genauso gut könnte ich behaupten: Da du bei der Armee warst und dich mit Schusswaffen auskennst, womöglich noch eine besitzt, hättest du den russischen Oppositionellen erschossen, auch wenn du kein Motiv hast. Alles Indizien, die nichts beweisen. Da glaube ich eher einem erfahrenen Piloten. Bezeichnend ist folgender Satz: “Das vom OVV geleitete Untersuchungsteam hatte die Absturzstelle bis dahin nicht besichtigt.” Wie können die Experten also davon ausgehen, dass? Sie stützen sich lediglich auf Indizien und Theorien, die allein von der Annahme ausgehen, das eine BUK beteiligt war. Wikipedia, und das muss man denen sogar zugute halten, haben ebenfalls die Theorie angesprochen, dass es ein Flugzeug war, dass MH17 abgeschossen hat. Und nur die ukrainische Führung dementiert das? Das ist kein Beweis für das Gegenteil. Ergo gehen wir davon aus, das nichts sicher ist. Sollte der Bericht der Geheimhaltung unterliegen, wäre das der Beweis, den ich für meine, wie du es so schön nennst, Verschwörungstheorie brauche.

            Schlimmer ist folgender Satz: “Da sie von einer Mitverantwortung Russlands für den Flugzeugabsturz ausgingen…” Sie gingen davon aus? Ich gehe vom Gegenteil aus. Und nun? Wo ist das bis heute geltende Recht: Im Zweifel für den Angeklagten? Woher also das Recht für die Sanktionen?

          • Christian sagt:

            Ich hab mir jetzt nochmal den Bericht komplett durchgelesen und einige Sachen kamen mir sehr seltsam vor.
            Vor allem weil der Autor die ganze Zeit, trotz fehlendem militärischen Fachwissen schreibt das seine Aussagen zu 100% richtig sein müssen. Das macht mich immer stutzig und ist höchst unprofessionell.

            Dann hab ich mich mal dem Autor angenommen und erstaunlich was dieser noch so von sich gibt. Aber das will ich hier nicht weiter ausführen, sehr dubios das Ganze.
            Also meiner Meinung nach wirklich keine seriöse Quelle.

            Was ich am interessantesten fand war dieser Bericht über den Autor und seinen Bericht.

            http://www.whathappenedtoflightmh17.com/peter-haisenko-talks-nonsense-about-mh17/

            (Auch hier habe ich versucht etwas über den Autor herauszufinden, dies ist mir leider in der kurzen Zeit nicht gelungen, dennoch argumentiert er wesentlich objektiver)

            Und auch der Spiegel hat schon über ihn geschrieben, auch wenn ich von Journalismus vom Spiegel in der letzten Zeit enttäuscht bin verlinke ich den Artikel mal hier

            http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-medien-zitieren-angebliche-deutsche-experten-a-999692.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=https://www.google.de/

  3. Christian sagt:

    Hab noch einen wichtigen Punkt vergessen.

    Was ist wenn der Volksentscheid doch entgegen der eigenen Meinung verläuft. Akzeptiert man dann das Ergebnis? Oder geht man von sofort von Manipulation aus, da die eigene Meinung doch die Richtige ist.

    Ich kann nicht in die Zukunft schauen, doch denke ich das das durchaus ein Problem sein könnte, vor allem bei so mancher Streitlustigen politischen Richtung.

    • Dark Lord sagt:

      Klar wird er akzeptiert werden, zumindest von mir. Und wenn er nicht meinem Denken entspricht, drauf geschissen. Sofern von vorherein schon alles ohne Manipulation läuft durch Medien und Co.

  4. matthias sagt:

    An alle die es angeht,

    Warum haben wir Krieg in der Ukraine und Sanktionen
    gegen Russland ?

    Vor kurzem war der ranghöchste General für die
    Sektion Europa in der Ukraine und besuchte verwundete
    Soldaten der ukrainischen Armee im Krankenhaus.
    Dabei hielt er demonstrativ eine Medaille in die
    Kamera. Es war eine SHAEF-Medallie.

    https://www.youtube.com/watch?v=KjjF7g88_2s (Ab Minute 2:55)

    Der Hintergrund ist: Auch die Ukraine unterliegt
    bis zu einem Friedensvertrag für den WK I noch
    dem SHAEF-Vertrag der Alliierten. Art. 52 besagt:
    Kontrolle und Beschlagnahme von Vermögen
    in den ehemals besetzten Gebieten. Die USA
    als Hauptalliierter holen sich zur Zeit was ihnen
    nach diesem Vertrag “zusteht”.
    Das funktioniert nur, weil die Bevölkerung in der
    Ukraine nicht weis was gerade gespielt wir.

    Russland hat im Jahr 1917 / 18 einen Umbruch
    erlebt. Lenin brauchte für seine Aktion dringend
    Geld. Das bekam er auch von Warburg und Co.
    Allerdings nicht umsonst. Die Zentralbank ist
    bis heute in Russland privat. Das heißt: Jeder
    geschaffene Rubel muß mit Dollar hinterlegt werden.

    Dieser Vertrag läuft nach 99 Jahren in kürze aus.
    Russland will den Vertrag nicht verlängern. Damit
    wäre Russland nämlich wieder voll souverän !
    Russland könnte wieder eine staatliche Zentralbank
    schaffen. (Das Kennzeichen für souveräne Staaten)

    https://www.youtube.com/watch?v=nDRL06R_ePs

    Exklusivinterview mit Federov | 24. Dezember 2014

    Die Banken im Besitz der Gläubigerfamilien wollen
    aber unbedingt die Verlängerung des Vertrages.
    Im Augenblick wird deshalb Druck auf Russland
    ausgeübt !

    Wenn wir nicht aufpassen, können diese Maßnahmen
    in einem großen Krieg enden. Den Gläubigerfamilien
    war das schon beim WK I und der Fortsetzung im
    Jahr 1939 egal. Sie verdienen seit langer Zeit sehr
    gut an den Kriegen. Dieser Krieg würde zum größten
    Teil unser Land betreffen. Die Alliierten haben ihre
    Zentrale und den zentralen Umschlagplatz bei uns !

    Wie können wir diese Gewalt und Kriegsspirale
    durchbrechen ?

    https://www.youtube.com/watch?v=oaL5wCY99l8

    STRATFOR: US-Hauptziel seit einem Jahrhundert war
    Bündnis Russland+Deutschland zu verhindern

    Das ganze Gebäude der Gläubigerfamilien beruht
    auf dem Vertragsrecht. Wenn Verträge keine Gültigkeit
    mehr haben – bricht ihr Gebäude ein.

    Der für uns günstige Vertrag ist die Haager
    Landkriegsordnung aus dem Jahr 1907. Dadurch
    sind die Staatsangehörigen der Bundesstaaten
    geschützt. Das bestätigt auch der SHAEF-Vertrag !

    Wenn wir den Friedensvertrag für den WK I erbitten,
    kann das nicht einfach nach fast hundert Jahren
    abgelehnt werden.
    Wenn wir den Friedensvertrag für den WK I haben,
    sind alle Verträge nach 1918 für uns nicht existent.
    Auch der SHAEF-Vertrag verliert seine Gültigkeit und
    damit der Krieg in der Ukraine, in Libyen usw.

    Die Haupt-Alliierten des WK I sind demnach Frankreich,
    Großbritannien und die USA. Das neutrale Land Italien ist
    im Jahr 1915 der Entente (Bündnis) beigetreten und damit
    der vierte Alliierte. Diese Länder sind – nach dem Völkerrecht –
    nach fast 100 Jahren verpflichtet den Friedensvertrag anzubieten –
    wenn die Staatsangehörigen der deutschen Völker /
    Bundesstaaten diesen Friedensvertrag erbitten.
    Danach sind wir wieder frei / souverän und alle Verträgen nach
    1918 – angefangen mit dem Vertrag von Versailles sind obsolet.

    Alle Staatsangehörige der Bundesstaaten (jeweils vor 1914)
    wie das Königreich Bayern, Königreich Sachsen, Königreich Thüringen,
    Königreich Preußen usw. sind aufgefordert bei den Botschaften
    dieser Länder den Friedensvertrag für den WK I zu fordern.
    Nur wenn dieser Krieg beendet wird, sind wir wieder frei und
    können über unser souveränes Land selbst bestimmen.

    Wir können diese Kriege sofort durch die
    Friedensregelung zum WK I beenden. Deshalb:

    Steht auf für den Weltfrieden !
    Вставайте за мир во всем мире !

    Stand up for world peace !

    https://www.youtube.com/watch?v=y4lm6d7oxFM

    Gemeinde Neuhaus in Westfalen

    • Christian sagt:

      Hallo Matthias,

      diese Medaille ist kein Orden oder Medaille an sich sondern einfach nur eine Gedenkmünze oder Coin. Der Coin und das Abzeichen da drauf ist das Offizielle Abzeichen der 7. US-Armee mit Sitz in Heidelberg. Also bissl weniger Verschwörung und mehr Recherche.
      Mit solchen Coins werfen die Amerikaner nur so um sich, jede Einheit hat einen oder mehrere.
      Das ist keine Auszeichnung im eigentlichen Sinne sondern einfach nur eine Art Geschenk.

      Warum der das Ding so medienwirksam übergeben hat, weiß ich nicht und fand es auch nicht richtig aber das ist kein großes Ding und sollte nicht überbewertet werden.