Scheiss auf Geschenke!

Echt mal. Wer sich bedanken will, kann das auf seine eigene, persönliche Art tun und überhaupt. Gekaufte Geschenke zeugen meist von dem Zwang, etwas schenken zu müssen. Gewollte Geschenke sehen anders aus und haben etwas, das den Beschenkten erfreut.

Geschenke persönlicher Natur haben es in sich, bringen wirkliche Freude. Gut, ich persönlich gehöre auch eher zu den Leuten, die, wenn sie gezwungen sind, etwas zu schenken, den Geldschein auf den Tisch knallen, nach dem Motto: “Mach was draus”. Wenn ich Zeit hab, denk ich mir gelegentlich sogar etwas aus und persönlicher als mit einer Flasche selbstgebrauten Met wird es bei mir eh nicht.

Was mich heute (gestern, wer das liest) allerdings erwartete, die angedrohte Überraschung – war wirklich eine Überraschung positiver Natur. Denn mein Sabbern war bemerkt worden, als die letzte Zeichnung von Sarah angefertigt wurde und nun habe ich meine eigene, die sogar einen guten Platz in meiner Höhle ergattern wird.

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Das Bild ist eine Zeichnung auf Kalligraphie – Karton, mit meiner Feder und meiner Tinte angefertigt – von niemand anderem, als meiner Lieblingszeichnerin Sara, deren Talent im Umgang mit allen möglichen Utensilien künstlerischer Natur ich nur bewundern kann – ich Grobmotoriker mit den linken Händen.

Sara’s Blog findet ihr hier und ihre Werke ebenfalls sowie die notwendigen Erklärungen, falls erforderlich. Sara logierte im Hotel “Dark Lord” für ein Musical-Besuch – mit einer Freundin auf der Gästecouch, die sich schon nicht mehr alle Namen behalten kann, derer, die darauf gegrunzt haben nachtens. Dennoch ist dieses Dankeschön – Geschenk mit eines der schönsten, die ich je erhalten habe. Mein altes, schwarzes und vermoddertes Herz ist höchst erfreut. Genug gesülzt, weiter im Text.

Zu sehen ist natürlich, selbstbrüllend, die Machtzentrale des Hamburger Obermufties, des Oberbürgermeisters der schönsten Stadt der Welt – das Hamburger Rathaus. Gezeichnet aus der Perspektive, aus der wir es von weiten betrachtet haben, als wir darauf zumarschiert sind. Der Stadtrundgang war mir eine Ehre, glaub ich. Denke ich, dass ich das glaube.

Nutte ist zumindest heilfroh, ihren Dosenöffner wieder für sich zu haben. Auch wenn dieses dämliche Stück Fell sich erdreistet, von jedem kurzzeitig anwesenden Gast ablichten zu lassen, nur nicht von mir. Eingebildete Schnepfe. Die bekommt das Bild nicht zu sehen, so. Ich liess mich ablenken…

Sara, mal von mir etwas ganz seltenes zurück: Ein Danke von Herzen kommend. Mahlzeitn!

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2 Responses to Scheiss auf Geschenke!

  1. KiSa sagt:

    Jetzt mache ich mir wirklich Sogen um dich… ;)

  2. Gerne geschehen.

    :D Nachdem ich 2 Tage darauf gewartet habe, dass ein Lord-ähnlich-kommendes, kühles: “jop, habs gefunden” in meinem Messenger aufblinkt, hätte ich nicht gedacht, dass du so übersprudelst von Lob und Dank.

    Die Karte wird auf meinem Blog auch noch einen Platz erhalten – irgendwann nächste Woche, denke ich – mit der ausführlichen Erläuterung, warum.. und so.

    Dass Nutte allerdings das Bild nicht zu Gesicht bekommen wird, bezweifle ich:
    1. war sie ca. 5 Stunden mit ihm allein
    und 2. saß sie daneben, als ich es zeichnete :D
    -sorry-

    Liebe Grüße > sara