Geschichte ohne Namen – III.

Weiter geht es in der Geschichte, die sich keinen Namen geben will.

Teil 1 – hier zu lesen

Teil 2 – hier zu lesen

Teil 3 – hier zu lesen. Ne, nicht klicken, runter scrollen. Immer diese N….

Nun zur Fortsetzung:

Der Lord grinste breit.  So hatte er sich das vorgestellt, einen von diesen niederen Wesen, die sich selbst Menschen nennen, eines ausgewischt. Und alles nur, weil er seine Gestalt transzendental einmal in so einem komischen Restaurant hat erscheinen lassen. Wie die alle quiekend und vor Angst schlotternd davon gerannt sind. So eine kleine Aufmunterung am frühen Morgen, das ist schon was. Vor allem, wenn man sich über andere, niedere Wesen amüsieren kann. Doch nun heißt es wieder, sich wieder einem Problem zu stellen, das aktuell die nicht vorhandenen Nerven trifft… Ungeduldig trommelte er mit den verbliebenen Fingern auf der Lehne seines über alles geliebten Stressless©-Sessels und wartete auf das Plüschhasen-Wesen, um ihm das Fell über die Ohren zu ziehen. Genüsslich ließ er den Vorgang vor seinem inneren Auge vorbeiziehen …

“Mein Lord,” schnauft das eben eingetretene Plüschhasen-Dingens, “ich habe euren Kaffee aufgetrieben. Es ist eine besondere Sorte, die von Katzen gefressen, verdaut, ausgeschissen und somit vorferm…” Mit einem Ruck sprang der alte Lord auf ”Was für einen Scheiß willst du mir da andrehen?” Vor Schreck fiel dem Plüschhasen-Dingens der Kaffee runter, selbstblubbernd natürlich genau auf des Lords Füße (die unter dem Umhang stecken, aber die Physik zählt hier nicht), der nun richtig stinkig wurde.

Die Explosion aggressiver magischer Energie erreichte das Ausmass eines epischen Weltuntergangs – beschränkte sich jedoch nur auf den Thronsaal. Das Plüschhasendings existierte natürlich nicht mehr. Und damit war natürlich auf der gewünschte Kaffee in noch weitere Ferne gerückt. Sich selbst in die Küche zu bequemen, das widersprach der Natur des dunklen Lords, es war schlicht unter seiner Würde. So musste er, als er sich wieder beruhigt hatte, erneut läuten nach einem Untertan – in der Hoffnung, dass es überhaupt noch einen gab …

 

Nächste Folge in der nächsten Woche, gleiche Stelle, gleiche Welle … blabla und so.

 

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