Für die Horde, die Eiserne – Eine Vorschau auf das, was kommt

WoWScrnShot_092014_092233Geiler langer Titel, den ich mir da grad erklimpert habe… Nach viel zu langer Wartezeit jedenfalls, durfte ich endlich als Beta Tester, was im Grunde nichts anderes als eine Vor-Preview ist, in WOW das demnächst erscheinende Addon antesten. Und es macht sogar schon wieder Spaß zu daddeln. Und ja, ich bin, wie immer, anfänglich begeistert. Wie sich das natürlich noch entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Doch bisher gibt es – außer den üblichen Fehlern in einer Beta – keine Beanstandungen zu vermelden. Aber bitte beachten, das ist keine offizielle Spiele – Review, noch irgend etwas aus Foren zusammen geraubtes, sondern einfach nur die persönliche Erfahrung als Spieler.

Questreihe

Man beginnt natürlich am dunklen Portal in den verwüsteten Landen, wo ein paar leichte Startquests warten, die schon auf das kommende Potential einstimmen sollen und natürlich schon ein wenig die Geschichte erklären. Hat man das Portal durchschritten (zu Fuß, Reittiere sind nicht erlaubt), bekommt man eine Handlung vorgeschrieben, wie einem erst einmal zum Frostfeuergrat lotst und man reißt selbstverständlich erst die Brücken hinter sich ab – in dem Fall auch das Portal ein. Begleitet wird man von NPC’s, die man als Leser der Bücher und Verfolger der Geschichte von World of Warcraft selbstverständlich kennt. Khadgar ist am Anfang die leitende Person, gefolgt von Durotan, der so – meines Wissens – noch nie als Figur mitgespielt hat. Am Ende der Questreihe steht man am Ziel im Frostfeuergrat und bekommt seine Garnison, ein kleines, aber feines Gelände, nur für sich alleine.

Die Questreihe baut auf sich auf und ist stimmig, zudem wird auch super durch die Geschichte geführt, gelegentlich von ein paar Videosequenzen erweitert.

Garnison

DAS neue Feature schlechthin, was wieder das Suchtpotential ankurbelt. Man bekommt alle Gebäude, die sonst nur in einer Stadt zu finden sind, natürlich berufsspezifisch bedingt. Kleinere Arbeitsaufträge bringen den Spieler beim Ausbau der Berufe voran, die Gefolgsleute, die man beim questen trifft, kann man auf Missionen schicken, um Gold, Garnisonsressourcen oder auch Ausrüstung zu erobern. Ein schönes Feature, das Spaß macht. Dafür Daumen hoch. Im Verlauf bekommt man die für die typischen Sammelberufe  Bergbau, Kürschnern, Kräuterhütte und Angelhütte erforderlichen Gebäude. Sehr gut ist zum Beispiel umgesetzt, dass man auch ohne Bergbau als Beruf in der eigenen Mine sich die Erze einmal täglich abbauen kann, um die Berufe Schmiedekunst und Ingenieurkunst (wie bei meinem Char) auszuüben, ohne noch einen Sammler mitleveln zu müssen. Auch der Extra-Ruhestein nur für die Garnison erleichtert das Spiel ungemein.

Berufe

Berufe darf man nun, ohne lästiges hoch leveln in den niedrigen Gebieten, von Anfang an ausüben. Früher hat man stunden damit verbracht, Berufe hoch zu leveln, heute geht das nebenbei, so dass man sich mehr auf das Spiel an sich konzentrieren kann. Achtung, beim Beruf Angeln viel Taschenplatz mit einplanen, es gibt  nicht nur die verschiedenen Fische in 3 verschiedenen Größen, sondern auch noch jeweils den passenden Köder dazu. Rezepte erarbeitet man sich während der Berufe oder in der Garnison mit Arbeitsaufträgen. Auch hier eine starke Verbesserung und Vereinfachung.

Level – Gebiete

Als Kenner der Geschichte und Spieler von The Burning Crusade ist natürlich die zerbrochene Scherbenwelt als ganzes, unzerbrochen betrachtet ein sehr interessanter Faktor bei dem neuen Addon. Ebenso entfallen die ewig langen Reisen einmal rund um das Portal. Als Hordler beginnt man natürlich im Frostfeuergrat, der Heimat von Durotan. Die Landschaften sind wie bisher gewohnt, dafür nicht mehr so bunt und plüschig wie bei den Pandaren – für mich auch ein großer Pluspunkt als Fan von Eiskrone. Gerade das Startgebiet gefällt mir ausnehmend gut gelungen.

Sonstiges

PvP – Player vs. Player – spiele ich relativ ungern und wenn,. dann meist nur in großen Schlachten (Mein Lieblingsschlachtfeld war immer Tausendwinter), daher ist das im Groben und Ganzen kein anfänglicher Punkt für mich zu beachten. Ebenso habe ich diesmal die Dungeons komplett ausgelassen und mich beim Leveln auf die Questreihen konzentriert, die ich natürlich komplett abarbeite. Ebenso entfallen die sonst nötigen großen Lager, da Berufe nun von Grund auf geskillt werden können. Auf jeden Fall gibt es mit der Garnison, den neuen Gebieten und der Story viel zu tun, von daher verlasse ich die Beta wieder. Um mir nicht die Vorfreude zu verderben, schon alles zu kennen. Es sollte ja nur ein antesten sein. Fazit: Für mich auf jeden fall gelungen und da auch viel Story vorhanden ist, ist für alle Spielertypen (PVP, Schlachtzüge, Handel oder Story) was dabei. Von mir allemal eine Empfehlung, aber das ist auch nicht schwer, da ich das Spiel schon mit Warcraft 1 geliebt hatte.

Dieser Beitrag wurde in Kommerz, Kritisiert, Medialer Auswurf, Menschlicher Irrsinn, Musik und Medien, Netz - Zeug, Spielsüchte, World of Warcraft geschrieben und mit , , , getaggt. Speichere den Permalink.

Kommentieren beendet.